Strähle Maschinenfabrik und Eisengießerei

Obwohl die Marke "Bauerngold" mindestens 60 Jahre lang währte, ist das Unternehmen völlig in Vergessenheit geraten. Nur durch die Biografie der Nichte Johanna Strähle ist es belegt, dass die Firma bereits 1917 existierte. Johanna Strähle zog 1917 von Dresden ins württembergische Göppingen und arbeitete in der Maschinenfabrik und Eisengießerei ihres Onkels Friedrich Strähle. Nach einer kaufmännischen Lehre stieg sie 1924 zur Prokuristin auf und war Leiterin der kaufmännischen Abteilung. 

Am 13. Oktober 1955 wurde eine Patentschrift veröffentlicht, in der Friedrich Strähle als Erfinder genannt ist. Das Patent beschreibt eine Verbesserung des tiefliegenden Ventilkörpers im Viehtränkebecken. Hintergrund war, dass das Ventil an der tiefsten Stelle des Bodens lag und bisher nicht zuverlässig vor Verunreinigungen geschützt werden konnte. Die neue Konstruktion sorgte für eine bessere Funktionalität und Hygiene.

Die Firma Straehle war vermutlich bis 1973 aktiv. Über das Firmenende liegen uns keine Informationen vor.