Prinzing

Die erste bekannte Urkunde des Schmiedeherstellers Peter Prinzing stammte aus dem Jahr 1910. Die Brüder Peter und Georg Prinzing übernahmen 1946 die ländlich geführte Schmiede, die ihren Sitz in der Ortsmitte von Urspring hatte.

Im Jahr 1953 siedelte die Schmiede in ein neues Werkstattgebäude am Ortsrand von Urpsring um. Zu dieser Zeit arbeiteten 6 Mitarbeiter für die Brüder Peter und Georg Prinzing. Das Unternehmen beschäftigte sich mit dem Verkauf sowie der Reparatur von landwirtschaftlichen Geräten und Einrichtungen, Tankstellenbetrieb für Benzin- und Dieselfahrzeuge. Herstellung und der Vertrieb von landwirtschaftlichen Einrichtungen gehörte ebenfalls dazu. Die Firma entwickelte und fertigte die erste Entmistungsanlage für landwirtschaftliche Stallgebäude.

Etwa 10 Jahre später patentierten die Gebrüder Prinzing die Seilzugabtriebe mit Spezial-Kunststoffseil für die Entmistungsanlagen sowie eine Kreiselegge zur Bearbeitung von schweren Ackerböden.

1972 tätigten sie die Exporte von Entmistungsanlagen nach Frankreich und Portugal, 4 Jahre später dann auch nach Afrika zur Ausrüstung von vier großen Farmen.

In den 80er-Jahren beginnt zudem das Unternehmen Gebr. Prinzing eigene Blechbearbeitungsmaschinen herzustellen. Dieser neue Zweig ergab sich durch die Übernahme der Produkte von der Firma Stahl aus Stuttgart-Zuffenhausen. 1992 erfolgten die ersten Exportlieferungen nach Amerika und Asien.

Das Unternehmen beschäftigt ca. 60 Mitarbeiter, die je zur Hälfte in den Bereichen Entmistungstechnik und Blechbearbeitungsmaschinen beschäftigt sind. Zudem hat sich Prinzing in den indischen Markt etabliert.