Strautmann

Den Grundstein für die bis heute erfolgreiche Firma Strautmann & Söhne Landmaschinen legte Bernhard Johannes Strautmann mit der Gründung eines eigenen Schmiedebetriebs in Winkelsetten bei Laer 1890. Sein Sohn – ebenfalls Bernhard Johannes – erlernte das Schmiedehandwerk bei der Firma Hagedorn in Bad Laer und verbrachte mehrere Jahre als wandernder Geselle. Kurz vor dem Ersten Weltkrieg (1912) kehrte er in seinen Geburtsort zurück und übernahm die elterliche Schmiede. Zunächst konzentrierte der Betrieb sich weiterhin auf klassische Schmiedearbeiten wie den Beschlag von Pferden und die Fertigung von Wagenrädern und Baueisen.

1930 übernahm Bernhard Johannes Strautmann schließlich die in Konkurs gegangene Landmaschinenfabrik Carl Hagedorn und fertigte nun auch landwirtschaftliche Geräte, wie Handschlepprechen, Kartoffelquetschen, Rüben- und Strohschneider. Der Zweite Weltkrieg brachte zwar einen erheblichen Rückschlag mit sich, bis 1947 konnte der Betrieb mit seinen 25 Mitarbeitern aber zu alter Stärke zurückfinden und Messerschleifapparate und Hackgeräte in sein Produktionsprogramm aufnehmen.
In den folgenden Jahren entwickelte das Unternehmen seine landwirtschaftlichen Geräte weiter, so kamen ein erster Stalldungstreuer (1954), der Ladewagen „Ladeblitz“ (1963) und ein neues Siloentnahmegerät (1967)auf den Markt.

Im Jahr 1990 gründete die Firma Strautmann außerdem eine zweite Firma in Lwowek (Polen), die POL-Strautmann. Dort werden Kipper, Schweißbaugruppen und Silotrailer gefertig. Vier Jahre später, 1994, übernahm die dritte Generation der Strautmanns – Wolfgang, Klaus Peter und Heinz-Bernhard Strautmann – die Geschäftsführung des Unternehmens.

Heute produziert das Familienunternehmen an drei Standorten Fütterungs- und Transporttechnik und ist damit international erfolgreich. Auch die vierte Generation der Strautmanns ist mit Philipp Strautmann, Geschäftsführer der POL-Strautmann und Mitglied der Geschäftsleitung von Strautmann & Söhne, inzwischen in der Firma aktiv.