Sendenhorster Maschinenfabrik

Die Firma wurde im Jahre 1898 von Herrn Hermann Ramesohl gegründet und hieß ursprünglich „RACO“ (Ramesohl & Co.) Sie befasste sich mit der Herstellung von Maschinen für die Landwirtschaft wie Separatoren, Kartoffelquetschen, Häckselmaschinen oder Rübenschneidern. Um 1930 musste die Firma Konkurs anmelden. Danach nahm Karl Genschow, seinerzeit Meister der Firma RACO,  zusammen mit Konstantin Ledwig die Fertigung 1936 wieder auf, um die Sendenhorster Maschinenfabrik GmbH ins Leben zu rufen. Zu Anfang behielt man das alte Programm bei. Während des Zweiten Weltkriegs wurde schließlich auch Kriegsmaterial gefertigt. Nach Ende des Krieges wurden zudem Anhänger, Stalldüngstreuer und Ladewagen mit in das Programm genommen. Als jedoch die Nachfrage für landwirtschaftliche Geräte nachließ, war das Unternehmen gezwungen, Alternativen zu finden. So versuchte man, sich mit Stahlplatten, Stahlbehältern und Förderanlagen über Wasser zu halten, was jedoch nicht gelang. Der Betrieb wurde 2000 eingestellt, zwei Jahre später wurde die Fabrikanlage abgerissen. Dort, wo früher die Sendenhorster Maschinenfabrik stand, sind heute zwei große Supermärkte zu finden.