Schmidt, Auma

Gottlob Schmidt begann 1868 unter der Firmierung „Landwirtschaftliche Maschinenfabrik G. Schmidt“ mit der Herstellung landwirtschaftlicher Maschinen in Merkendorf bei Auma. Dort fertigte er u.a. Dreschmaschinen, Streugebläse, Mäh- und Häckselmaschinen, Kartoffelwaschmaschinen und Kreissägen. Mit der Zeit wurde das Unternehmen und die Maschinen immer größer und Gottlob Schmidt und sein Schwiegersohn Albin Peucker, der mittlerweile in den Betrieb mit eingestiegen war, verlegten die Fabrik 1901 nach Auma.

Auch während der beiden Weltkriege produzierte das Unternehmen erfolgreich weiter Maschinen für den landwirtschaftlichen Bedarf.

Wie viele andere Firmen der ehemaligen DDR wurde auch „G. Schmidt Auma“ eine staatliche Beteiligung aufgezwungen. Das Unternehmen produzierte zu der Zeit für die großen landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG) Teile für Großmaschinen für die Erntearbeit. 1972 wurde dann aus dem traditionellen Familienunternehmen der volkseigenen Betrieb „VEB Landmaschinenbau Auma“. Unter der Leitung von Arndt Peucker, Urenkel des Firmengründers, als Betriebsdirektor produzierte das Unternehmen bis 1989 weiterhin Geräte, Baugruppen und Ersatzteile für Landmaschinen.

Nach der Wiedervereinigung wurde das Unternehmen privatisiert und Arndt Peucker übernahm die Leitung des Betriebes, der ab 1991 unter der Bezeichnung „Maschinenfabrik Schmidt GmbH Auma“ firmiert.

Im Jahr 2012 übernahm Uta Heuschkel, Tochter von Arndt Peucker, das Unternehmen und strukturierte es um. Der Standort in Auma wurde geschlossen und der Firmensitz nach Frankfurt am Main verlegt.

Heute firmiert der Betrieb unter „Schmidt Auma Uta Heuschkel e.K.“ und stellt Lagersysteme her.