Orkan Werke

Wilhelm Josef Hölzen gründete 1901 in den ehemaligen Räumen eines Schlossermeisters einen Schlossereibetrieb. Bereits nach 2 Jahren mussten die Werkstatträume erweitert werden. Da  dies an dem  dortigen Standort nicht möglich war, siedelte er mit seinen Betrieb über in einen Neubau. Neben den üblichen Tätigkeiten eines Schlossers produzierte er bald Bohnen- und Kabusschneidemaschinen, sowie Geldschränke.

Im Jahr 1919 spezialisierte er sich zusammen mit Hermann Trenkamp auf die Herstellung von Getreidereinigungs- und Getreidesortiermaschinen. Gleichzeitig handelte das Unternehmen, welches sich mittlerweile „Orkan-Werke Hölzen und Trenkamp“ nannte mit landwirtschaftlichen Maschinen.

Dieses Unternehmen bestand bis zur Auflösung im Jahr 1925. Die Gebäude und Einrichtungen wurden teilungshalber verkauft.

Wilhelm Hölzen aber führte seine Schlosserei, die er nebenher weiterbetrieben hatte, zusammen mit seinem Sohn Hermann weiter.