Tritschler, Aschaffenburg

1911 gründete Heinrich Tritschler sein Unternehmen in Süd-Baden bei Freiburg. Vorerst fertigte er neuartige Heizöfen für Bauernhöfe. Im Jahr 1919 entdeckte er dann, dass sich bestimmte Sand- und Tonvorkommen in der Umgebung von Aschaffenburg bestens für die Herstellung von feuerfesten Materialien eignen würde. Nach dem Erwerb einer Ziegelei in Aschaffenburg baute er diese zu einem Schamottewerk um. Nach dem ersten Weltkrieg stellte das Unternehme zusätzlich Kühl- und Räucherkammern für die Landwirtschaft her.

Kurz vor Ende des zweiten Weltkrieges zerstörte ein Bombenangriff das Tritschlerische Werk fast vollständig. Die drei Söhne von Heinrich Tritschler bauten das Werk wieder auf und bereits 1947 brannte der Ofen wieder und die Produktionsanlagen und  das Produktionsprogramm wurden erweitert. Neben den drei Abteilungen für die Herstellung von Steinen, traditionellen Öfen und Mischmaschinen für Bitumen und Asphalte gab es auch eine Abteilung für die Landwirtschaft. Dort wurden Futtermischer, Räucherschränke, Muser, Backöfen und Milchkühlanlagen hergestellt.

Nach 1975 ist über diese Firma nichts mehr bekannt.