Kromschröder, Osnabrück

Das Traditionsunternehmen Kromschröder, das bereits im Jahr 1865 gegründet wurde, befasste und befasst sich hauptsächlich mit der Herstellung von Gas- und später mit Temperaturzählern, Gas-, Sicherheits- und Regelgeräten. In diesem Bereich ist die Firma bis heute weltweit führend.

Nach dem Zweiten Weltkrieg begann Kromschröder sich an der Mechanisierung der Landwirtschaft zu beteiligen und stellte im Laufe der Jahre ein umfangreiches Programm von Landmaschinen her, vom einfachen Musern über Pflanz- und Legegeräte und Feldspritzen bis hin zu Kartoffelerntemaschinen verschiedener Systeme und Düngerstreuern. Dabei erwarb sich Kromschröder einen beachtlichen Ruf in der Landwirtschaft. Die Fabrikationsanlagen befanden sich zunächst mitten in der Stadt Osnabrück, im Jahr 1970 wurde das Werk aber in die Peripherie der Stadt verlegt. Kurze Zeit später trennte das Unternehmen sich von der Fabrikation von Landmaschinen und konzentrierte sich ab 1979 wieder auf die Kernkompetenzen im Bereich der Gasmessung und Gasregelung.

Einige interessante Maschinen wie z.B. Muser und Ballenförderer wurden von der Firma Hinghaus in Versmold unter dem Label "Ravenna" weiter gebaut, aber nach wenigen Jahren ging diese Firma in Konkurs.