Herborner Pumpenfabrik

Die Pumpenfabrik in Herborn wurde im Jahr 1874 von Johann Heinrich Hoffmann in Littau, direkt gegenüber des Herborner Bahnhofs gegründet.

Um die Herstellungswege zu verkürzen, errichtete Hoffmann drei Jahre nach der Gründung eine vorgeschaltete Gießerei. Ein anfänglich, vorhandener Göpelbetrieb wich schon 1879 dem Dampfmaschinenbetrieb.

Seit 1903 ist die Firma eine GmbH. Alleinige Gesellschafter zu dieser Zeit sind Fritz Hoffmann und August Remy. Die Aufgaben des Unternehmens sind der Betreib einer „Pumpen- und Maschinenfabrik, einer Eisen- und Metallgießerei, der Ein- und Verkauf von Maschinen, Eisen- und Metallwaren aller Art sowie der Betrieb einer Ziegelei und sonstiger Nebengewerbe“.

Der Firmengründer J.H. Hoffmann stirbt im Alter von 84 Jahren im Jahr 1915.

1944 wurde das Unternehmen durch einen Tiefflieger-Angriff fast vollständig zerstört. Die Nachkriegsjahre stehen ganz im Zeichen des Wiederaufbaus, der Modernisierung des Unternehmens und der Produktneuausrichtung.

Was in den Anfangsjahren mit Jauchepumpen und Rübenschneidern startete, entwickelte sich im Laufe der Jahre ständig weiter. So verfügt die Herborner Pumpenfabrik heute nicht mehr nur über den Stammsitz im hessischen Herborn, sondern auch über eine Niederlassung in Landsberg an der Saale. 2016 erfolgte dann die Gründung der Herborner Pumps US, LP mit Sitz in Sarasota, Florida.