Eisele, Laiz-Siegmaringen

Nach einigen Jahren auf der Walz gründete der gelernte Wagner Franz Eisele 1887 seinen eigenen Betrieb in Laiz, Sigmaringen. Hier entwickelte und produzierte er vorwiegend Jauchepumpen und -hähne. Im Laufe der Jahre verbesserte und vergrößerte er sein Produktionsprogramm immer weiter, vor allem die Einführung des Elektromotors war in dieser Zeit ein großer Fortschritt.

Bis in die 1920er Jahre hinein florierte das Unternehmen, gliederte 1921 eine Graugussgießerei ein und beschäftigte bis 1926 60 Arbeitskräfte auf insgesamt 20.000 Quadratmetern Firmengelände. Nach dem Tod von Franz Eisele übernahmen seine Söhne Josef und Carl gemeinsam mit ihrem Schwager Adolf Zeller den Betrieb.
Während des Zweiten Weltkriegs produzierte Eisele zwar ein stark eingeschränktes Produktionsprogramm, 1947 nahm das Unternehmen die Fertigung aber in vollem Umfang wieder auf und brachte bald darauf die erste fahrbare Zentrifugalpumpe auf den Markt.

Nachdem 1970 Fasswagen mit bis zu 10.000 Litern Fassungsvermögen ins Produktionsprogramm aufgenommen worden waren, übernahm Bernd Eisele 1980 die Geschäftsführung. Seit 1985 unterstützt sein Bruder Michael ihn dabei. In den 1980er Jahren entwickelte die Firma außerdem die ersten Tauchmotorrührwerke und eine Rotationspumpe.

Mittlerweile ist das Familienunternehmen weltweit bekannt, zählt 86 Beschäftigte und wird von der vierten Generation Eisele geführt.