Wagner, Kirschau

Die Geschichte der C.A. Wagner Maschinenfabrik beginnt 1887 in Wilthen, wo Schlosser Carl August Wagner seine Maschinenfabarik gründete. 1890 zog das Unternehmen nach Kirschau um. Hier produzierte Wagner Landmaschinen wie Strohpressen und Jauchestreumaschinen, aber auch Krane und Winden. Mitte der 1920er Jahre begann die Firma Wagner mit der Produktion Zahnrädern und Getrieben, die in der Folgezeit zu einem Schwerpunkt des Unternehmens wurden.

Durch seine Rüstungsproduktion wurde der Betrieb nach dem Krieg demontiert. Als Maschinen- und Getriebebau GmbH begann man 1946 wieder zu produzieren.  Als Volkseigener Betrieb wurde das Unternehmen 1948 Bestandteil des Industriezweiges Landmaschinenbau und 1951 Bestandteil des Kombinates Fortschritt, wo in der Folgezeit seine Profilierung für die Entwicklung und Produktion von Landmaschinengetrieben erfolgte. Ende der 1980er hatte das Getriebewerk Kirschau mit seinen Betriebsteilen etwa 1.700 Beschäftigte.

1993 wurden wesentliche Teile des Getriebewerkes von GKN Walterscheid in Lohmar übernommen und als Getriebewerk weitergeführt. 2001 bis 2003 erfolgte die Verlagerung des Unternehmens in einen Neubau im benachbarten Sohland.